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April 2019 nach Lissabon

foto: Anke Hinrichsen
foto: Anke Hinrichsen

Reisebericht Mehrtagesfahrt Geltinger LandFrauen nach Lissabon

 

Seit 2011 erkunden die Geltinger LandFrauen bei ihren Mehrtagesfahrten das europäische Ausland. So besuchten wir im Zweijahres-Rhythmus Rom, Barcelona, Neapel und Malta.

Und in diesem Jahr vom 20. bis 25.03. Lissabon.

 

 

42 reiselustige Teilnehmer, LandFrauen, aber auch deren Partner oder Freunde, starteten frühmorgens von Gelting zum Flughafen Hamburg. Über Frankfurt ging es dann weiter in das wunderschöne Lissabon. Die Stadt empfing uns mit strahlendem Sonnenschein, was die gesamte Zeit unseres Aufenthaltes so bleiben sollte. Die Temperaturen konnten sich mit 23 bis 25 Grand sehen lassen und versüßten noch die Reise.

 

Mit einer deutschsprachigen Reiseleiterin erkundeten wir in den folgenden Tagen die Altstadt Lissabons zu Fuß, mit dem Bus, aber auch mit der historischen Straßenbahn. Die wunderschön gelegenen engen Gassen mit ihren vielen, vielen Cafés und Lokalen luden zum Verweilen ein. Die dort traditionellen Törtchen (Pasteis de Nata) genossen wir alle sehr. Der Stadtteil Belém, direkt am Fluß Tejo gelegen, beeindruckte uns gleich am zweiten Tag, vor allem das prächtige Hieronymus-Kloster und das Seefahrerdenkmal. Hier bekamen wir einen ersten Eindruck von der Schönheit dieser Stadt.

 

In den nächsten Tagen konnten wir in dem malerischen Ort Sintra die vielfältigen Produkte aus der Kork-Herstellung sehen und natürlich auch kaufen. Viele von uns besitzen jetzt Rucksäcke, Schmuck und vieles mehr. Es gibt eigentlich nichts, was dort nicht aus Kork hergestellt wird. Von Untersetzern über Taschen, Stifte, Schmuck und sogar Krawatten kann man dort alles aus Kork erwerben. Weiter ging es dann zum westlichsten Punkt Europas, dem Capo da Roca. Hier hatte man einen wunderschönen Ausblick auf den Atlantik und die sich dort befindliche Steilküste. Auch die Badeorte Cascais und Estoril konnten bei bestem Wetter besucht werden. Einige Wagemutige inspizierten bis zu den Knien hinein das Wasser, was allerdings doch noch etwas kühl war.

 

Am vierten Abend nahmen wir an einem traditionellen Fado-Abend teil. In einem Lokal in der Altstadt wartete ein Abendessen auf uns, das mit Fado-Gesang begleitet wurde. Hierbei handelt es sich um Musik, mal traurig, mal lustig, in der sehr ausdruckvoll von den jeweiligen Sängern die portugiesische Lebensart beschrieben wird. Wir waren beeindruckt von dieser außerordentlichen Musik. Dieser schöne Abend ging viel zu schnell zu Ende.

 

Unsere Reise führte uns auch nach Evora, eine Stadt im portugiesischen Hochland gelegen. Auf der Fahrt dorthin konnten wir die dort angebauten vielen Kork-Eichen und Pinien-Wälder sehen und einen Eindruck davon erhalten, wo die Kork-Sachen herstammen.

 

In Evora, einer sehr alten Stadt mit einer noch intakten imposanten Stadtmauer aus römischer und maurischer Zeit, konnte die Architektur aus alter Zeit besichtigt werden. Es fand gerade an diesem Tag der Siegereinlauf eines mehrtägigen Radrennens statt, so dass wir dieses Ereignis auch noch miterleben konnten.

 

Zurück im Hotel erwartete uns dort wie an jedem Abend ein tolles Abendessen, bestehend aus einem reichhaltigen Buffet und als Aperitif ein traditioneller Portwein. Nach dem Essen trafen sich alle wieder in der Bar oder in der Lounge, wo jeder Tag seinen fröhlichen Ausklang fand.

 

Am sechsten Tag ging es zurück in die kalte Heimat. An die Temperaturen musste man sich nach dem fünftägigen Sommer erstmal wieder gewöhnen.

 

Als Fazit können wir sagen: Lissabon ist wirklich eine Reise wert, wir waren eine tolle Truppe, im Alter von 28 bis rüstige 90 Jahre. Vielleicht kommen ja viele in zwei Jahren wieder mit. Es gibt noch so viele schöne Plätze in Europa zu sehen.

 

Dagmar Schwippert

 


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